Montag, 3. Juni 2013

Neuseeland - Nordinsel

Am 7. Mai 2013 brachte mich meine Weltreise ans andere Ende der Welt. Leider war das Timing nicht das Beste, denn es gibt auch hier Jahreszeiten sprich es war Herbst. Ich hatte aber ziemliches Glück mit dem Wetter, wenig Regen und zum Teil noch richtig warm. Jedoch schockt Neuseeland  mit den Preisen. Zigaretten 10 Euro, Bier im Supermarkt 3 Euro, eine Paprika 2 Euro, Rafting 100 Euro, Eintritt zu Maori Stätten 50 Euro,....

Dafür hat Neuseeland atemberaubende Landschaften, abgefahrene Activities und sehr freundliche Menschen zu bieten. Man versteht warum viele hier auswandern bzw. länger verweilen. Es gibt hier viele Deutsche und alles ist organisiert. Dies ist schön und einfach, aber ein bisschen vermisse ich hier schon das verrückte Asien - da wusste man nie was passiert, wie man von A nach B kommt und wo man mit wem aufmacht.

Niko hat Deutschland verlassen und lebt jetzt in Auckland mit seiner Argentinischen Freundin. Ich hatte  die Ehre von ihm am Flughafen abgeholt zu werden und verbrachte die erste Woche bei den Beiden. Niko zeigte mir wenn immer er Zeit hatte das nähre Umfeld von Auckland und natürlich die City selbst - inklusive dem regen Nachtleben.







Das schöne an Auckland ist, wo immer man ist, das Meer ist nicht weit entfernt. Die wilden endlosen Strände der Suedkueste lassen jedes Surferherz hoeher schlagen.Wir gingen auf den höchsten Vulkanhügel Mt. Eden, spazierten im schönen Shakespeare Park, schauten uns Devenport an und gingen zu den nahgelegen Küsten und geniesten die Sonnenuntergänge.








Nach einer Woche Auckland wurde es Zeit mehr zu erkunden. 4 Tage habe ich mit Anja, ein Mädel welches ich über Gunmtree kennenlernte ein Camper gemietet und zusammen Northland erkundet.
Wir sind über Wharangarei zu Bay of Islands gefahren, haben hier eine Bootstour gemacht zum Whole in the rock und dabei Delphine gesehen. Danach an die Westkueste um in Waitangi Sand-boarding zu machen. Dann waren wir noch im Waipoua Kaori Forest um die tausendjahre alten Mamutbaeume zu bestaunen. Bevor wir uns auf den Rückweg machten, haben wir noch eine Runde an der Goat Island geschnorchelt.














Eigentlich muss man Neuseeland im Camper erkunden, da aber es Nachts ziemlich kalt wird im Camper und ich niemand gefunden habe, der mit mir die restlichen 4 Wochen einen Camper mietet, habe ich mich entschlossen den Rest der Nordinsel mit dem Bus und per Anhalter zu erkunden.

1. Station - Waitomo Caves
Die Waitomo Caves sind berühmt für die Glowworms. Dies sind keine Gluehwuermchen sondern durchsichtige wurmförmige Pilzmueckenlarven, die an der Decke hängen. Deren klebrige Fäden leuchten blau und  locken somit Insekten an. Die Mischung aus tropfsteinen mit grotesken Formen und diesem leuchtenden Lichtspiel machen die Caves einzigartig. Da man für den Eintritt schon 90 Dollar zahlen muss, habe ich mich für die Action Variante entschieden und das Blackwater rafting gemacht. Hierbei klettert man in Wetsuites durch die Höhlen, laesst sich auf Tubes durch die Strömung gleiten und muss dann wieder kleine Wasserfälle hochklettern und auf allen Vieren durch Labyrinthe kriechen. Adrenalin pur.







Am zweiten Tag habe ich noch eine 4-Stuendige Wanderung um die Caves gemacht um die Hobbit-ähnliche Landschaft zu bestaunen.



2. Station - Rotorua
Rotorua ist der Ort in Neuseeland, an dem die unvorstellbaren Kräfte, welches das Land einst formten noch deutlich zu sehen und spüren sind. Die Stadt, am Vulkanischen Plateau, weist eine der höchsten geothermischen Aktivitäten der Welt auf und sitzt auf dem Pazifischen Feuerring.
Ich habe mir das Wai-o-Tapu Wonderland und das Waimangu Volcanic Valley angeschaut um mich von den Farben, Gerüchen und Geräuschen verzaubern lassen. Wirklich ein Wow-effekt aber natürlich auch teuer.












Nach soviel Eindruecken musste wieder Action her. Also habe ich Rafting für den naechsten Tag gebucht. Im Kaituna Fluss gibt es den höchsten Wasserfall auf der ganzen Welt, welcher man mit dem Raft runterfahren oder besser runterfliegen kann. 7m geht es abwaerts. Die Bilder zeigen, dass wir leider gekentert sind und das war heftig.













3. Station - Tongario Nationalpark
Per Anhalter, nach nur 30 min warten, bin ich in den Tongario Nationalpark gefahren um den Tongario Alpine Crossing zu machen. Fuer alle Herr der Ringe Fans - dies ist der Mt. Doom, sprich der Schicksalsberg in den Frodo den Ring am Ende wirft.
Hatte super Glück mit dem Wetter. Es gab welche in dem Hostel, die seit einer Woche da sind und auf gute Sicht warten. Der Tag und der Trek waren der absolute Wahnsinn und eines meiner bisherigen Highlights hier in Neuseeland.
Ungefaehr 8 Stunden geht der Trek. 20km durch immer abwechselnde Kulissen. Wald, Geroell, steiler Anstieg, Schnee, Eis, Krater, Vulkanlandschaften,.....WOW















4. Station - Taupo
Ein kurzen Stop legte ich in Taupo ein. Hier gab es ein Wiedersehen mit Mara, welche ich in Myanmar kennen gelernt habe. Der Lake Taupo und die Hukka Falls sind wirklich beeindruckend. Ausserdem ist Taupo fuer Skydiven, Bungee, Raften,...bekannt. Hier ist alles aehnlich wie in Queensland nur billiger. Zudem bietet Taupo richtig gute Graffitis.





5. Station - Wellington
Dann trampte ich weiter nach Wellington, ganze 6 Stunden. Aber hier gibt es immer freundliche Autofahrer die Anhalter mitnehmen.
Wellington ist ebenso schön wie Auckland und bietet zudem mit dem Te Papa Museum, eines der besten Museen weltweit. Hier kann man interaktiv, 2- und 3-dimensional die Geschichte von Neuseeland und die Erschaffung der Erde, sowie aktuelle Austellungen wie in diesem Fall von Andy Wahrhol sehen. Zudem sind hier die Weta Caves, das Filmstudio, welches fuer die Specialeffects sowie der Kulissen von Filmen wie Herr der Ringe, Avatar, usw. verantwortlich sind. Der Besuch mit einer Fuehrung hat sich gelohnt. Somit bin ich den Hobbits noch ein Stueck naher gekommen.
Die beste Aussucht auf Wellington hat man, indem man mit dem Cablecar hoch auf die botanischen Gaerten faehrt.








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