Samstag, 16. März 2013

Kambodscha - Phnom Penh / Kampot

Phnom Penh
Genug Strand, ab in die Hauptstadt. Immer noch zu fünft reisten wir in die Hauptstadt und hatten wieder mit unserem Guesthouse Glück. Mega Rooftop mit Pool, Kino, Dschungel und super Küche. Leider etwas teuerer wie zuvor.

Wenn man in Kambodscha ist muss man sich auf jeden Fall mit der traurigen Geschichte des Landes befassen (sollte man bei jedem Land machen ob die Geschichte traurig, langweilig oder eindrucksvoll ist). 1975 kam die Partei "Khmer Rouge" an die Macht. Die Roten Khmer wollten die Gesellschaft mit Gewalt in einen Agrarkommunismus ueberfuehren. Dieser Prozess umfasste auch die fast vollständige Vertreibung der Bevölkerung der Hauptstadt Phnom Penh und mündete in einem Massenmord an der Kambodschanischen Bevölkerung (jeder der gebildet war, eine Brille trug, einer Religion zugeheorte oder sich auch nur ein bisschen verdächtig machte). Das ist einer der schlimmsten Genozide der Weltgeschichte. Bis zum Ende ihrer Herrschaft 1978 fielen der roten Khmer ungefähr 1,7 bis 2,2 Mio Kambodschaner zum Opfer. Dies entspricht bei 7 Mio Einwohnern fast ein Drittel der Bevölkerung.

Es gibt 2 Orte in der Hauptstadt, die die Grausamkeit der roten Khmer einen spüren lässt. Das S-21 Gefängnis und die Killing Fields. In dem Gefängnis wurden die Gefangenen verhört und gefoltert und danach auf den Killig Fields entsorgt. Man sagte ihnen sie kommen in ein neues Zuhause wurden aber stattdessen auf Grausame Art getötet. Kugeln waren zu teuer, also nutze man Äxte, Knüppel, Dolche.





Der Besuch auf den Killig Fields mit Audio Guide lässt einen auch wenn man nicht sentimental ist weich werden. Es war eine unheimliche, traurige Stimmung.






Um die Geschichte Kambodschas weiter zu verstehen haben wir noch das Nationalmuseum besucht. Zudem auch shoppen gewesen auf dem Russian Market und auf dem Rummel Achterbahn gefahren (geprüft nach asiatischem TÜV)





Natürlich waren wir auch im Nachtleben aber das Heat of Darkness war voller Nuten und Lutscher. Trotzdem haben wir es bis 5 morgens ausgehalten - bertrunken vor Nuten weggerannt und mit erfahrenen (seit 14 Jahren in Asien) Aussteigern aus den Staaten diskutiert. Wir machen halt aus allem das Beste.


Kampot
Von der Natur her, das Highlight in Kambodscha. Haben wiedermal ein tolles Guesthouse gefunden und mit Lea aus der Schweiz eine neue Freundin. Zu dritt haben wir jeden Tag mit dem Roller die Umgebung erkundet.
Den ersten Tag haben wir ein Ausflug zur Bokor Hill Station gemacht. Dies ist ein verlassener Ort auf dem Berg Phnom Bokor , der vor allem wegen seiner Aussicht und dem Image als Geisterstadt bei Touristen beliebt ist. Er liegt auf 1081 Meter Höhe im Preah Monivong Nationalpark. Hier wurde unter anderem der Showdown des Films "City of Ghosts" gedreht und wirkt durch den Nebel und Dunst auch sehr mystisch.










Zudem sind wir zu Caves (Hoehlen) gefahren und diese abenteuerlich mit Taschenlampe und Klettereaktionen erkundet, waren im Kep - die weltbesten Krabben essen, sowie am Secret Lake, faul im See chillen.









Waren insgesamt auch wieder 6 Tage hier. Zum einen war es einfach wieder cool mit all de Leuten, dann war die Gegend einfach so relaxt. Haben hier auch unseren Alkoholkonsum jeden Abend gesteigert, deswegen haben wir auch Nachts immer wieder verueckte Aktionen gemacht. Sind zu 7 auf 2 Rollern in die Disko gefahren, sind dann alle auf ein Trampolin, haben den St. Patricks Day gefeirt usw....




Am letzten Tag sind wir nochmals mit dem Roller los und haben uns die Plantagen, des beruehmten Kampot-Pfeffers angeschaut. Das wars dann auch mit Kambodscha. Weiter gehts nach Vietnam, erstmal auf die Insel Phu Quoc.






Freitag, 22. Februar 2013

Thailand - Chiang Mai / Ko Chang

Von Myanmar ging es erstmal wieder zurueck nach Bangkok, inzwischen das 3. Mal. Fuehl mich da schon wie zu Hause. Diesmal haben wir auch das richtige Thailaendische Nachtleben mitbekommen und waren am Samstag in mehren Clubs mit nur Thais.

Chiang Mai
Dann ging es wie immer per Nachtbus fuer 350 Bath 12 Stunden nach Chiang Mai.
Das Paradies - grosse Stadt mit Town-Atmoshaehre, super Activities, schoene Tempel und relaxte Backpacker. Ein Abend Thaiboxen, mal ne Galerie besucht, Thaimassage fuer 4 Euro, natuerlich Tempel besichtigt und in coolen Bars gewesen.
Zudem waren wir in einem coolen Guesthouse "Green Oasis" mit dem Besitzer, Tony hatten wir sehr viel Spass - konnten tun und lassen was wir wollten da.





Wir entschieden uns ein Tag fuer den "Jungleflight"- an Drahtseilen, in einem Gurt sitzend durch den Dschungel gleiten. Wahnsinns Aussicht mit viel Adrenalin.




Ein Tag dann hiken durch den Dschungel mit Uebernachten in einem kleinen Dorf und am anderen Tag mit Mountainbikes 4 Stunden downhill.....ohne Worte.








Desweiteren eine Snake Farm besucht, 2 weitere Schwaben getroffen (insgesamt waren wir jetzt zu fuenft) und natuerlich mit dem Roller die Gegend Richtung Pai erkundet.









Ko Chang
Lange habe ich ueberlegt wie es weiter geht. Eigentlich wollte ich ins Kloster zum Meditieren, jedoch gab es kein freien Platz vor Mitte Maerz, dann die Frage gehen wir Klettern...in Laos gibt es einen Spot, den wir empholen haben bekommen, oder doch gleich nach Kambodscha. Wir entschieden uns alle 5 in Ko Chang zu treffen und noch ein paar Tage Meer zu geniessen.








Die beste Adresse in Ko Chang - Lonely Beach. Haben ne richtige gute Zeit da verbracht, es gab ein Club, an dem fast jede Nacht richtig gut gerockt wurde. Eine super Djane mit der besten Musik seit 5 Monaten reisen. Die Leuten waren so entspannt - sind im Endeffekt auch laenger als geplant geblieben (6 Tage), obwohl geplant is ja eh nichts und es kommt immer anders und bessser.




Wir haben so gut gefeiert, das wir unseren organisierten Trip nach Kambodia - Siem Reap, verbennt haben. Also haben Andy und ich die Tour auf local Ebene durchgezogen. 30 km zu Zweit mit Gepaeck auf dem Roller, Fahere aufs Festland, Taxi zum Busstand, 4 Stunden Bus fahren, umsteigen, bis zur Grenze und dann nachts in ein anderes Land laufen....total skurill und anstrengend.
Aber hat alles geklappt und wir hatten so ein warmes "Welcome" in unserem Guesthouse....Erster Eindruck Kambodscha - top. Freu mich auf Ankor Wat.